Unser Anliegen

– Wir sind berufstätige Eltern, entweder als Paar- oder alleinerziehend.
– Wir benötigen aus diesem Grunde für die Nachmittage und auch die Schulferien die Betreuung unserer Kinder.
– Dafür brauchen wir eine qualitativ hochwertige Betreuung, mit durchdachtem und bewährtem Betreuungskonzept, so dass unsere Kinder in der betreuten Zeit gefördert werden und die Möglichkeit haben, ihren Interessen nachzugehen. Das schließt auch eine feste Bezugsperson ein, an die sich unsere Kinder bei Problemen wenden können.
– Trotz unserer Berufstätigkeit möchten wir möglichst viel Zeit mit unseren Kindern verbringen. Daher benötigen wir eine Betreuung, die nicht unsere Familienzeit beschränkt, sondern uns ermöglicht, unsere Kinder nach Wunsch und individuellen Möglichkeiten aus der Nachmittagsbetreuung abzuholen. Diese Flexibilität soll uns nicht nur ein vernünftiges Familienleben ermöglichen, sondern unseren Kindern auch Gelegenheit geben, an den Nachmittagen ihren Hobbys (Sport, Musik etc.) nachzugehen oder sich mit Freunden zu treffen. Keinesfalls sollen unsere Kinder in dieser Hinsicht im Vergleich zu Kindern aus nicht oder nur teilweise arbeitenden Elternhäusern benachteiligt werden.
(Lesen Sie dazu auch die Kritikpunkte der Eltern in der Chronik vom Infoabend im Hort am 14. Mai 2014.)

Wir sind der Meinung, dass der bestehende Hort an der Hofherrnschule genau diese Zwecke erfüllt, sowohl was die Betreuungsqualität und feste Bezugsperson als auch die zeitliche Flexibilität angeht. Das Erzieherteam des Hortes hat ein pädagogisch sinnvolles und bewährtes Betreuungskonzept entwickelt, um den Interessen und Bedürfnissen aller Kinder gerechnet zu werden.
Daher plädieren wir für den Erhalt und Ausbau des Horts als Ganztagsbetreuung an der Hofherrnschule.

Unsere Forderungen

  • Wir fordern die überstürzte, konzeptlose Einführung der Ganztagsschule an der Hofherrnschule rückgängig zu machen. Da es an der Schule bereits die Möglichkeit der Ganztagsbetreuung gibt, birgt die kurzfristige Änderung des Systems vollkommen unnötige Risiken und Unsicherheiten.
  • Wir fordern die Schule und die Stadt Aalen auf, die Bedürfnisse und Bedenken der Eltern nicht nur pro forma in diesen Schulentwicklungsprozess einfließen zu lassen.
  • Wir fordern ein Betreuungskonzept, das den Bedürfnissen moderner Familien bezüglich Betreuungsqualität und Flexibilität angepasst ist. Die bisher vorliegenden Eckpunkte erachten wir als an den Bedürfnissen der Familien vorbeigeplant. Weitere Infos finden sich in der Chronik, 14. Mai 2014.
  • Wir fordern die Schulleitung der Hofherrnschule auf, ihrer Informationspflicht gegenüber den Eltern nachzukommen. Weitere Infos finden sich in der Chronik in den Einträgen vom 8. Mai 2014 und vom 6.Juni 2014.
  • Wir fordern den Gemeinderat und den Oberbürgermeister der Stadt Aalen auf, den Erhalt des Hortes an der Hofherrnschule als hochqualitative und bewährte Betreuungseinrichtung mit ausreichender Kapazität sicherzustellen und so ihren Beitrag zu einer vielfältigen Betreuungslandschaft in unserer Stadt zu leisten.

Weiter Informationen zur Ganztagsschule finden Sie im Eckpunktepapier des Kultusministeriums.